Tonträger 2017-09-08T09:52:47+00:00

Tonträger

Arnold Schönberg: Violinkonzert. RSO Wien/Caridis (ORF live. Plus Urbanner, Violinkonzert, s. unten)

Dieses Werk leuchtet in unglaublichen Farben. Mehr darüber im Booklet. Man muss es hören, oft hören. Kaum verständlich, dass es nicht nur als unspielbar, sondern auch als unverdaulich galt.

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HÖREN: Ausschnitte 3. Satz     Ausschnitt 2. Satz     Ausschnitte Kadenz 1. Satz

Bernd-Alois-Zimmermann: Violinkonzert.  Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Eötvös

Die Sicht von Komponisten auf Werke anderer hat mich immer sehr interessiert. So war es ein Erlebnis, das Zimmermann-Konzert unter der Leitung von Peter Eötvös mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zu spielen. Ich hatte schon zwei andere Violinkonzerte mit diesem wunderbaren Orchester aufgenommen (Urbanner und Baird) aber noch keines im Konzert aufgeführt.

HINEINHÖREN kann man HIER oder auf der Seite des Labels NEOS

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Bach: Solowerke. Partita d-moll, Sonate a-moll

Eine der Aufnahmen, die mir am meisten am Herzen liegen!
Was für unerschöpfliche Musik!

hineinhören Allemande

hineinhören Chaconne

Die Bandbreite meiner Coaches und Diskussionspartner reicht weit: räumlich, zeitlich, stilistisch.

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Richard Dünser: Violinkonzert  Wiener Symphoniker/Runnicles

ORF-Mitschnitt der Uraufführung, Bregenzer Festspiele
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Richard Dünser, heute Professor an der Musikuniversität Graz, erzählte mir früh von seiner Affinität zur deutschen Lyrik, insbesondere der Romantik. Schon damals kreisten seine Ideen für ein Violinkonzert um Hölderlins berühmtes Gedicht „Hälfte des Lebens“.

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Charles Ives. Die 4 Violinsonaten und Largo für Violine und Klavier. Mit Herbert Henck, KIavier.

LP-Doppelalbum

Ein glücklicher Zufall ließ mich Anfang der 1980er Jahre über ein ausführliches Zeitungsinterview mit Herbert Henck stolpern. Was er über Musik sagte, gefiel mir sehr, und ebenso, was er über Charles Ives sagte, von dem ich damals schändlich wenig wusste.

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Bela Bartók: Die 44 Duos für 2 Violinen.  Mit Peter Lefor

Große Musik, Meisterwerke auf engstem Raum, zugleich Lehrstücke nicht nur für Schüler, sondern für jeden, der sich mit den Verbindungen von Kunstmusik und Volksmusik – auch Neuer Musik – befasst.

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Musikinstrumente des Ferdinandeums: Werke von Bach, Frescobaldi, Castello, Fontana, Corelli

Am Anfang war ein Wutanfall. Anfang der 1970er Jahre hatte ich Gelegenheit, einen Teil der in staubigen Lagerräumen weggesperrten, kreuz und quer übereinander gestapelten Musikinstrumente des Museums Ferdinandeum in Innsbruck zu besichtigen. Ein dämmeriges Chaos. Historische Tasteninstrumente staubten da vor sich hin, interessante Geigen, historische Bögen, seltene Blasinstrumente.

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Alfred Schnittke: 3. Violinkonzert und Urbanner, Violinkonzert. Innsbrucker Kammerorchester/Urbanner

Diese erste Radioproduktion des Urbanner-Konzertes erschien auf einer ORF-CD, die leider vergriffen ist, gemeinsam mit einer Aufnahme des dritten Violinkonzerts von Schnittke, das fast gleich wie Urbanner besetzt ist: Streichquartett (bei Urbanner zwei Streichtrios) und Bläsertutti .

Ich hatte mich sehr für die Gegenüberstellung dieser Werke auf CD eingesetzt, die beide von Urbanner hervorragend dirigiert wurden.

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Alban Berg: Violinkonzert Tiroler Symphonieorchester/Keuschnig

B.A. Zimmermann: Violinkonzert (1950) Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Eötvös

Arnold Schönberg: Violinkonzert  Radio-Symphonieorchester Wien/Caridis

3xlive  HINEINHÖREN

Berg-Konzert: Das ist eines der Werke, die ich am öftesten aufgeführt habe. Es gibt einen schönen Generalprobenmitschnitt in meinem Privatarchiv, der gemacht wurde, als ich knapp 18 war. Kaum vorstellbar, dass das Werk damals erst 31 Jahre alt war. Wohlmeinende Kollegen fragten ernsthaft, warum ich mein Talent an so fürchterliche Musik verschwende. Aufgrund dieses Mitschnittes wurde ich nach Wien eingeladen um Alban Bergs Witwe zu treffen, Helene Berg, eine imponierende alte Dame, die mir viel von ihrem Alban zeigte und erzählte.

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Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps. Mit Alfons Kontarsky, Walter Nothas, Martin Schelling.

Erstmals habe ich dieses apokalyptische Werk mit einem Coach einstudiert, als Gründungsmitglied des Österreichischen Ensembles für Neue Musik, das es noch heute gibt. Dieser Coach war der Komponist Klaus Ager, damals frisch vom Studium in Paris bei Messiaen zurück in Österreich. Eine Reihe von Aufführungen folgte, oft von Ager für das Publikum (und uns) aufschlussreich kommentiert.

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Charles Ives: Klaviertrio und John Cage, Music for Three. Mit Werner Bärtschi und Wen-Sinn Yang

Nach meiner Gesamtaufnahme der Violinsonaten von Ives gemeinsam mit Herbert Henck reizte mich das Trio sehr. Ives mit seiner Vision eines „besseren Amerika“ und damit einer besseren Welt war damals im Fokus meines Interesses und zeigt sich heute aktueller denn je. Werner Bärtschi hatte die Memos von Ives in deutscher Sprache herausgegeben und war mir sowohl als Pianist als auch Komponist von Henck empfohlen worden.

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Simone Fontanelli: „Martin“ 3 Solostücke für Violine

Der italienische Komponist Simone Fontanelli, Gewinner des Mozartwettbewerbs Salzburg, hat diese drei Porträt-Solostücke für mich geschrieben.

HIER das erste zum Hineinhören:

Link zum SHOP

Die drei Stücke zeigen, dass Fontanelli beides kann: hochvirtuos und ganz einfach. Beides von großer Ausdruckskraft. Ich habe ihn deshalb angeregt, auch kleine Stücke für Kinder zu schreiben, mit denen sie früh in die Zauberwelten Neuer Musik geführt werden. Seit Bartóks Duos und denen von Berio gibt es wenig dieser Art in ausreichender Qualität. Das Ergebnis waren seine reizenden “Spots” für junge Geiger und später die erfolgreiche Kinderoper “Es war einmal ein Stück Holz” (Pinocchio).