Richard Dünser: Violinkonzert

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Österreichische Musik der Gegenwart 830 002-2

 

ORF-Mitschnitt der Uraufführung, Bregenzer Festspiele

Wiener Symphoniker. Donald C. Runiccles.

 

Richard Dünser, heute Professor an der Musikuniversität Graz, erzählte mir früh von seiner Affinität zur deutschen Lyrik, insbesondere der Romantik. Schon damals kreisten seine Ideen für ein Violinkonzert um Hölderlins berühmtes Gedicht „Hälfte des Lebens“. Eine Liedvertonung wurde in das Werk übernommen und variiert. Das Konzert hat am Ende einen Monolog der Solovioline, in den nach und nach immer mehr Tuttiviolinen einstimmen und den Solisten dann wieder verlassen. Damit nimmt der Komponist ausdrücklich Bezug zu Alban Bergs Violinkonzert, in dem das Gleiche geschieht. In den Mittelsätzen gibt es einige Passagen, in denen man glaubt, die Violine würde zu Kleinholz. Es passiert ihr nichts. Aber: Welche Abgründe! Welch wunderbare Linien! Was für eine Wucht im Orchesterklang und in ihm blitzend, brüllend, flüsternd, die Geige! Es freut mich sehr, dass auch dieses Werk mir gewidmet ist.

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